Einrichtung des Data Stores „1.0.1 Sync Config“
Aufgabe des Data Stores:
Der Data Store speichert den Status und Fortschritt der wöchentlichen Synchronisation.
Warum wurde die Struktur erweitert?
Make begrenzt die maximale Laufzeit eines Szenarios auf 45 Minuten. Bei größeren Datenbeständen konnte der bisherige vollständige Synchronisationslauf deshalb vorzeitig beendet werden.
Die Synchronisation wurde daher in Dispatcher, Queue Runner und Worker aufgeteilt. Der Data Store speichert den Fortschritt dieser Verarbeitung, damit einzelne Kunden nacheinander verarbeitet und laufende beziehungsweise abgeschlossene Läufe eindeutig erkannt werden können.
1. Data Store anlegen
- Öffnen Sie in Make den Bereich Data Stores.
- Klicken Sie rechts oben auf + Add data store.
- Tragen Sie als Namen exakt 1.0.1 Sync Config ein.
- Klicken Sie auf Create a data store structure.
2. Datenstruktur anlegen
Tragen Sie als Namen der Datenstruktur exakt folgenden Wert ein:
Sync Config Structure
Legen Sie anschließend die folgenden Felder an. Die Feldnamen sollten exakt übernommen werden.
| Feldname | Typ | Verwendung |
|---|
key | automatisch | Wird von Make automatisch angelegt. |
last_sync_at | Date | Zeitpunkt des letzten erfolgreichen Synchronisationslaufs. |
run_id | Text | Eindeutige ID des aktuellen Laufs. |
run_started_at | Date | Startzeit des aktuellen Laufs. |
run_finished_at | Date | Endzeit des abgeschlossenen Laufs. |
run_status | Text | Status, zum Beispiel RUNNING, COMPLETED oder ERROR. |
total_count | Number | Gesamtzahl der zu verarbeitenden Kunden. |
done_count | Number | Zahl der bereits verarbeiteten Kunden. |
summary_html | Text | Zusammenfassung des Synchronisationslaufs. |
last_client_id | Text | ID des zuletzt verarbeiteten Kunden. |
last_client_name | Text | Name des zuletzt verarbeiteten Kunden. |
last_worker_at | Date | Zeitpunkt der letzten Worker-Verarbeitung. |
Wichtig:
Make kann die Feldnamen in der Oberfläche mit Leerzeichen und Großbuchstaben darstellen. Entscheidend ist, dass die internen Feldnamen und Datentypen der oben aufgeführten Struktur entsprechen.
3. Struktur und Data Store speichern
- Speichern Sie die Datenstruktur mit Save.
- Wählen Sie die gespeicherte Struktur im Data Store aus.
- Speichern Sie anschließend den Data Store.
4. Initialen Datensatz anlegen
Der Data Store muss vor dem ersten Synchronisationslauf mindestens einen Datensatz enthalten. Legen Sie einen Datensatz mit folgendem Schlüssel an:
sync_config
Tragen Sie bei last_sync_at den gewünschten Startzeitpunkt ein. Dieser Zeitpunkt bestimmt, ab wann geänderte Daten berücksichtigt werden. Die übrigen Felder können beim ersten Anlegen leer bleiben beziehungsweise bei den Zählerfeldern mit 0 vorbelegt werden.
Achtung:
Ist kein Datensatz vorhanden, kann das Hauptszenario bereits beim Lesen der Sync-Konfiguration enden. Das wird in Make unter Umständen nicht als Fehler angezeigt, obwohl keine weitere Verarbeitung stattfindet.
5. Ergebnis kontrollieren
Nach der Einrichtung müssen folgende Bezeichnungen vorhanden sein:
- Data Store: 1.0.1 Sync Config
- Datenstruktur: Sync Config Structure
- Datensatz: sync_config
Anschließend kann mit dem Import und der Einrichtung der neuen Synchronisationsszenarien fortgefahren werden.